Schlümpfe vs. Muppets

Was sich zunächst nach einer Frage für den Kindergarten anhört, hat durchaus Belang. (Davon bin ich überzeugt) Zumindest sind beide Formate für interessant genug befunden worden, um daraus in diesem Jahr Neuauflagen entstehen zu lassen.

Die Schlümpfe starten heute in den deutschen Kinos. In der Originalversion spricht Katy Perry die Schlumpfine, was alleine schon viele Besucher anlocken wird. Außerdem spielen Neil Patrick Harris und Jayma Mays ein junges Ehepaar, das die Schlümpfe in ihrem Wettlauf gegen die Zeit unterstützt. Dem unaufmerksamen oder auch uninteressierten Fernsehzuschauer mag entgangen sein, dass diese beiden der nächste Magnet sein könnten.

Denn Neil Patrick Harris ist bestens bekannt als Barney Stinson aus der Serie “How I met your mother”. Dem Protagonisten Ted Mosby (gespielt von Josh Radnor)  als bester – oder auch zweitbester – Freund an die Seite gestellt, sucht Barney scheinbar nicht nach der Liebe und nimmt mit, was er kriegen kann. Nicht nur durch die Serie ist er bekannt, sondern auch durch seine Auftritte am Broadway und durch das Internet-Musical “Dr. Horrible’s Sing-Along Blog” (übrigens sehr empfehlenswert).

Und Jayma Mays dürfte dem versierten Zuschauer ebenfalls bekannt sein. Und zwar aus der US-Erfolgsserie “Glee”, deren zweite Staffel übrigens am 05.09.2011 auf SuperRTL startet. Jayma spielt darin die Vertrauenslehrerin Emma Pillsbury, die sich in den Leiter des Glee-Clubs verguckt, der aber nach seiner Ehe noch nicht wieder offen für eine feste Beziehung zu sein scheint (oder doch?).

Aber reichen die beiden Schauspieler, um den Zuschauer zu überzeugen und ins Kino zu locken? Zumal die Schlümpfe nicht mehr in der gewohnten Weise dargestellt werden, sondern als neuartige animierte Wesen, die mit ihren eigentlichen Charakteren scheinbar nicht mehr viel zu tun haben. Bleibt also abzuwarten.

Nun zu den Muppets: Nach 12 Jahren finden sie den Weg zurück auf die Leinwand. Und das nicht von allein. Jason Segel, seit jeher großer Fan der Muppets, hat sich persönlich bei Disney dafür eingesetzt, dass die Puppen entstaubt werden. Das Script geschrieben hat er dann auch noch. Piggy, Kermit, Gonzo und all die anderen treten an, um ihr altes Studio zu retten.

Das Muppet-Movie kann mit vielen berühmten Gesichtern punkten, wenn man IMDB.com (International Movie Database) Glauben schenken darf. Selena Gomez, Mila Kunis, Zach Galifianakis, Jack Black, Emily Blunt, Ricky Gervais, Whoopi Goldberg. Selbst wenn sie nur kleinere Auftritte haben, liest sich die Cast schon beeindruckend. Witzig ist, dass auch in diesem Film Neil Patrick Harris und Katy Perry zu sehen sein sollen. Ob Katy sich wohl an den Puppen der Sesamstraße rächen will? Dort war sie im letzten Jahr aufgetreten, aber nicht im TV gezeigt worden, weil ihr Auftritt angeblich zu aufreizend war…

Die Hauptrollen werden von Amy Adams und Jason Segel übernommen. Amy Adams hat man öfter in Filmen gesehen als der Name induziert. Musste nämlich auch erst googeln, um sie zu finden. Sieht man aber ihr Gesicht, kommt sie einem gleich bekannt vor. Und das aus gutem Grund, denn ihre Rollen hat sie bisher immer mit Bravour gemeistert. (Singen kann sie übrigens auch)

Jason Segel dürfte den meisten ebenfalls aus “How I met your mother” bekannt sein als treuer, manchmal etwas paddliger Mann von Lily (gespielt von Alison Hannigan). Marshall Eriksen ist der beste Freund von Ted, ein Anwalt, der eigentlich die Welt retten will und doch in einem kommerziellen Unternehmen landet, dass sich nicht um die Belange der Erde kümmert. Doch er ist damit zufrieden, solange er nur seine Lily hat.

Showeinlagen in Form von Gesang und Tanz sind natürlich wieder mit von der Partie. Hoffentlich ein Spektakel für Augen und Ohren.

Die Muppets sind also berühmter besetzt und bleiben ihrer Show treu. Was aber ein entscheidender Faktor ist und bleibt, ist der emotionale Hang des Zuschauers zu den Figuren. Dabei muss ich (leider) sagen, dass ich mir vorstellen kann, dass sich hier in Deutschland mehr Anhänger für die Schlümpfe finden lassen als für die Muppets… Schade wär’s.

Denn ich finde: It’s time to play the music, it’s time to light the lights, it’s time to meet the MUPPETS!

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